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Gregorianischer Gesang
Gregorianischer Gesang ist eine einzelne gesungene Linie ohne Harmonie und ohne Instrumente: eine kleine Gruppe Stimmen fast im Unisono bewegt sich stufenweise zwischen E4 und F5, in freiem Rhythmus ohne Schlag. Die Aufnahme ist praktisch mono und trägt nichts unterhalb von 250 Hz. Choralgesang, als Musik beschrieben.
Bereit
Leg Regen oder ein Kaminfeuer darüber, speichere die Mischung und lass sie bei ausgeschaltetem Display weiterlaufen. Slo für iOS, Android und Mac.
Was die Aufnahme tatsächlich enthält
Zwei Merkmale kennzeichnen sie. Erstens ist die Melodie monophon: Verfolgt man die Tonhöhe über 32 Sekunden, ergibt sich immer nur eine Linie zur gleichen Zeit, die sich meist stufenweise über E4, F4, G4, A4, H4, C5, E5 und F5 bewegt, ohne zweite Stimme darunter und ohne instrumentale Begleitung. Zweitens ist die stärkste Tonhöhe kein einzelner sauberer Ton, sondern ein enger Cluster über etwa 489 bis 495 Hz, was gemessen genau so aussieht, wie mehrere Stimmen, die denselben Ton singen. Es gibt keinen regelmäßigen Puls. Unterhalb von 250 Hz ist die Datei fast leer, und beide Kanäle sind identisch.
Eine historische Anmerkung, die man richtig sagen sollte
Choralgesang bildet eine belegte musikalische Tradition der westlichen Kirche: lateinisch, unbegleitet und seit etwa dem neunten Jahrhundert notiert. Online-Autoren verknüpfen ihn oft mit den sogenannten Solfeggio-Frequenzen, und diese Verknüpfung hält nicht stand. Wer auch immer die Solfeggio-Reihe zusammenstellte, tat das in den 1970er-Jahren, ausgehend von einer numerologischen Lesart des Buchs Numeri statt belegter gregorianischer Praxis. Tonhöhe in Hertz zu messen kam zudem Jahrhunderte nach dem Choral auf: ISO 16:1975 legt A4 auf 440 Hz fest, und niemand hätte vor einem solchen Standard eine mittelalterliche Frequenz zuweisen können. Der Choral trägt echte Musik und echte Geschichte; die daran geknüpfte Frequenz-Geschichte gehört zu keinem von beidem.
Für weiteres einstimmiges Material: Mystische Flöte ist instrumental, und Klangschale hält durchgehend eine Tonhöhe. Der vollständige Katalog steht im Klangbibliothek-Index. Um die Stimmen in einen größeren Raum zu setzen, probier die Mischung aus Gregorianischer Gesang und Kerkerluft im kostenlosen Sound-Mixer.
Häufige Fragen
Ist der gregorianische Choral der Ursprung der Solfeggio-Frequenzen?
Nein. Die Solfeggio-Reihe stammt aus den 1970er-Jahren, zusammengestellt aus einer numerologischen Lesart des Buchs Numeri statt belegter Choralpraxis. Hertz als Einheit kam ebenfalls erst nach dem Choral auf, niemand hätte also eine mittelalterliche Frequenz zuweisen können.
Wie viele Stimmen singen?
Eine. Die Melodie ist monophon, und die Tonhöhe misst sich als enger Cluster statt als einzelner sauberer Ton, was mehrere Stimmen auf demselben Ton erzeugen.
Gibt es Instrumente in der Aufnahme?
Nein. Die Stimmen singen unbegleitet, und die Datei trägt fast keine Energie unterhalb von 250 Hz.
Hat er einen Schlag?
Nein. Choralgesang wird in freiem Rhythmus gesungen, dem Text folgend statt einem regelmäßigen Puls, und die Aufnahme spiegelt das.